Auf 500 PS getunt: BMW 1 M RS

© arkna - Fotolia.com

© arkna - Fotolia.com

Was Geschwindigkeit und Interieur anbelangt, kann BMW womöglich nicht mehr so schnell getoppt werden. Das Tuningwerk, der BMW 1 M RS ist rein optisch schon ein Hingucker. Man weiß gar nicht so recht, ob er für die Rennstrecke oder für die Autobahn gebaut worden ist. Rein äußerlich betrachtet kann der BMW mit der GT4-Spoilerfront und den 19 Zoll großen ATS-Felgen jedem Konkurrenten auf der Fahrbahn Angst einjagen. Doch nicht nur im Frontbereich hat der Neue was drauf – während sich auf dem Kofferraum ein verstellbares Heckflügel befindet, das den Antrieb sichert, lässt die Abgasanlage ganz schön von sich hören. Und wem das noch nicht reicht – hinter den ATS-Leichtmetallrädern befindet sich eine 370-Millimeter-MovÌt-Bremse mit Stahlscheiben. 

So wie es scheint, baute BMW tatsächlich ein Rennauto für den Alltag, mit Fünfpunktgurten, die dem Fahrer und seinem Begleiter das Gefühl einer Rennstrecke vermitteln sollen. Eine elektronische Tempobegrenzung ab 300 Stundenkilometer soll womöglich dafür sorgen, dass der Fahrer es nicht vollkommen übertreibt. Das ist sehr weise, denn alleine beim Anblick vergisst jeder Autoliebhaber alle Beschränkungen der Straßenverordnung. Wer dann auch noch hört, dass er es mit einem 3-Liter-Biturbo-Sechszylinder zu tun hat, der ist wohl nicht mehr zu retten, wäre da nicht die Tempobegrenzung.
Wer sich selbst schützen möchte, der sucht sich besser eine Rennstrecke und lebt seine Geschwindigkeit dort aus. Während die meisten Fahrzeuge serienmäßig gekauft werden, kann beim BMW 1 M RS ordentlich getunt werden. Es ist quasi alles möglich. Doch das Präsentationsfahrzeug kommt bereits auf 521 PS.
Alleine der Preis könnte die meisten Autoliebhaber am Kauf hindern. Die Basisoption kostet satte 119.000 Euro. Ein Spielzeug, das sich trotzdem lohnen könnte, wenn man bedenkt, wie viel Spaß eine einzige Fahrt mit sich bringt.